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Staatliches Eifel-Gymnasium Neuerburg
Eifel-Kolleg Neuerburg
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Unsere Skiausbildung: Bewegungsintensiv und lehrreich

Am 28. Januar um 05:30 Uhr starteten 42 Schülerinnen und Schüler mit fünf Betreuern die Reise in die diesjährige Skiausbildung nach Viehhofen ins schneebedeckte Gästehaus „Bachmühle“.

Etwas verschlafen oder frisch von der Neuerburger Kappensitzung trafen sich unsere Schülerinnen und Schüler frühmorgens bei der Turnhalle. Durch schnelles Anpacken und Teamarbeit waren die Skier und das Zubehör zügig im Bus untergebracht. Nach etwa zehn Stunden brachte uns Hubi, der Busfahrer, an unser wunderschönes, mit einem halben Meter Schnee bedecktes Ziel.

Am nächsten Tag haben wir den Schnee dann so richtig genossenen, da es nun endlich auf die Piste ging. Hierbei konnten die Anfänger gesondert von den erfahreneren Fahrern das Skifahren erlernen und hatten dabei sehr motivierende Lehrpersonen an ihrer Seite. Nach mehreren Stunden kehrten wir erschöpft in unsere Herberge zurück und freuten uns auf unser Abendessen. Die ersten drei Tage hatten wir herrlich blauen Himmel und top präparierte Pisten. Am Abend spielten wir Gemeinschaftsspiele, lachten viel und hatten alles in Allem viel Spaß, besonders bei der Ernennung des „Depp des Tages“. Dieser durfte die Warnweste mit eben dieser Beschriftung 24 Stunden lang tragen und daher auch teilweise Fremden erklären, wie er sich diesen „ehrenhaften“ Titel verdient hatte.

Mit Freuden schaute man auf den nächsten Tag, nicht nur wegen des Skifahrens, auch wegen der anstehenden Free-Style Show in Saalbach. Dabei sahen wir spektakuläre Stunts und waghalsige Slagline-Künstler. Zum Ende der aufregenden Skiwoche fanden die traditionelle Skitaufe und das Skigericht statt. Hierbei schrieb jeder Neue einem eingesessenen Mitglied der Skifahrt ein Gedicht. Dann wurde man mit einem Skistock getauft und bekam ein erfrischendes „Getränk“ aus bunten Zutaten als Zeichen der Aufnahme in die Gemeinschaft der „Skiböcke“.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag fielen ca. 20 cm Neuschnee, so dass alle nochmal ein ganz neues Fahrerlebnis hatten. Um auch bei schlechter Sicht und teilweise unpräparierten Pisten entspannt fahren zu können, halfen die in den letzten drei Tagen erlernte gute Fahrtechnik und ein gesunder Respekt vor dem Gelände.
Am Freitag fuhren wir gegen Abend nach Hause: erschöpft, glücklich und mit Bildern der wunderschön anzusehenden Neuschneelandschaft im Sinn.