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Chemie des
Wärmekissens (2007)
Manuel Thome (Stufe 13):
Projekt: Chemie des Wärmekissens
Jeder kennt das Gefühl der kalten Finger in der kalten Jahreszeit und man fragt sich immer:
“Wie kann ich mir die Hände wärmen?“
Vor
einigen Jahren kam die Lösung auf den Markt, das Wärmekissen. An ihm
kann man
sich die Hände aufwärmen und der Clou an dem Wärmekissen ist, man kann
es immer
wieder „aufladen“. Wie funktioniert dieses Wärmekissen?
Die
frei werdende Wärmeenergie (exothermer Prozess) wird genutzt, die beim
Phasenwechsel zwischen flüssig nach fest entsteht. Als
Wärmespeichermedium wird
eine unterkühlte Salzlösung verwendet, die bei Auslösung durch ein
geknicktes
Metallplättchen auskristallisiert. In der Jugend forscht Arbeit wird
ein
Vergleich von vier Salzhydraten angestellt, die als Salzlösung in Frage
kommen.
Das Ergebnis der Arbeit ist, dass die abgegebene Wärmeenergie
hauptsächlich von
dem Hydratwasseranteil im Salz abhängt: je größer dieser ist, desto
mehr
Wärmeenergie wird an die Umgebung abgegeben. In der Technik können
diese
Salzlösungen als Latentwärmespeicher in Heizungssystemen eingesetzt
werden.


