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Chemie des Wärmekissens (2007)


Teilnahme und 2.Platz am Regionalwettbewerb Jufo in Bitburg (23.2.2007) im Fachgebiet Chemie
Manuel Thome (Stufe 13):

Projekt: Chemie des Wärmekissens

Jeder kennt das Gefühl der kalten Finger in der kalten Jahreszeit und man fragt sich immer:

“Wie kann ich mir die Hände wärmen?“

Vor einigen Jahren kam die Lösung auf den Markt, das Wärmekissen. An ihm kann man sich die Hände aufwärmen und der Clou an dem Wärmekissen ist, man kann es immer wieder „aufladen“. Wie funktioniert dieses Wärmekissen?
Die frei werdende Wärmeenergie (exothermer Prozess) wird genutzt, die beim Phasenwechsel zwischen flüssig nach fest entsteht. Als Wärmespeichermedium wird eine unterkühlte Salzlösung verwendet, die bei Auslösung durch ein geknicktes Metallplättchen auskristallisiert. In der Jugend forscht Arbeit wird ein Vergleich von vier Salzhydraten angestellt, die als Salzlösung in Frage kommen. Das Ergebnis der Arbeit ist, dass die abgegebene Wärmeenergie hauptsächlich von dem Hydratwasseranteil im Salz abhängt: je größer dieser ist, desto mehr Wärmeenergie wird an die Umgebung abgegeben. In der Technik können diese Salzlösungen als Latentwärmespeicher in Heizungssystemen eingesetzt werden.











© Fotos Thomas Schemer