Gymnasium ab Klasse 7, Aufbaugymnasium mit Internat und Kolleg


 

  


 

10.5.2012 Gott und die Soldaten

Militärseelsorge im Kosovo und in Afghanistan

Am Donnerstag, dem 10. Mai 2012, referiert Pater Stephan Schmuck C. M. um 19:30 Uhr im Atrium des Eifel-Gymnaiums Neuerburg im Rahmen der Neuerburger Kolloquien zu dem ethisch wie theologisch herausfordernden Thema „Gott und die Soldaten – Militärseelsorge im Kosovo und in Afghanistan“ und wird auf elementar menschliche, theologische wie philosophische Fragestellungen eingehen, die sich hinter diesem scheinbar weit von unserer Lebenswelt entfernten Thema verbergen. Über die Kooperation mit der Volkshochschule Neuerburg hinaus, findet das Kolloquium diesmal zusätzlich innerhalb des Kultursommers Rheinland-Pfalz zum übergeordneten Thema „Gott und die Welt“ statt.

Pater Schmuck war selbst bis 2011 mehrmals als Militärseelsorger unserer Bundeswehr zum Auslandseinsatz abgestellt und verfügt anhand eigener Eindrücke über persönliche Erfahrungen in zutiefst bewegende Fragestellungen, die uns in unserer alltäglichen Lebenswelt normalerweise fremd und verschlossen bleiben.

Denn fernab der öffentlichen Wahrnehmung versucht die Militärseelsorge innerhalb eines komplexen wie sensiblen Spannungsfeldes, das in mehrerlei Hinsicht die letzten Dinge berührt, grundlegende Fragen zu beantworten und Stütze zu sein:

·   Wie begleite ich Menschen, die tagtäglich und real von einem gewaltsamen Tod bedroht sind?

·   Was sage ich einem Soldaten, der im Dienst einen Menschen tötete?

·   Wie trete ich Angehörigen von Soldaten gegenüber, die fern und hilflos um das Leben ihres Familienmitgliedes fürchten oder sogar mit dessen Verlust weiterleben müssen?

·   Wie betreue ich Soldaten, die Zeuge kriegerischer Gewalt wurden und diese unmittelbar erleben mussten?

·   Wie begegne ich bei einem Auslandseinsatz den Menschen vor Ort, die für sie fremde Soldaten als lebensbedrohliche Gefahr wahrnehmen?

·   Wie bewältige ich als Militärseelsorger selbst diese Belastungen und Ansprüche?

Pater Stephan Schmuck C.M. gibt persönliche Eindrücke bzgl. dieser unserem Alltag fremden Welt preis und greift dabei auf eigene Erfahrungen zurück, die auch für uns besinnlicher Anstoß sein sollten, sich mit den wesentlich menschlichen Fragen auseinanderzusetzen.

Wir freuen uns, Sie, wie gewohnt, zahlreich zu unserem Kolloquium begrüßen zu dürfen!

15.12.2011 Jagdliches Brauchtum  als Ausdruck jagdlicher Ethik

Gedanken zur Stellung des Menschen in der Welt

Dipl. Des. Peter Josef KochAm Donnerstag, dem 15. Dezember 2011, wird Dipl. Des. Peter Josef Koch (Ransbach-Baumbach) um 19:30 Uhr zu jagdlichem Brauchtum als Ausdruck jagdlicher Ethik im Eifel-Gymnasium Neuerburg referieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der NEUERBURGER KOLLOQUIEN statt, die in Kooperation mit der Volkshochschule Neuerburg seit geraumer Zeit Anklang bei einem buntgemischten Publikum finden.

Das Thema des Vortrages klingt zunächst folkloristisch und löst klischeehafte Bilder einer überkommenen Jägerromantik aus. So scheint es. Tatsächlich liegen im jagdlichen Brauchtum so manche ethische Grundsätze ge- und teilweise leider verborgen, die – in Zeiten, in denen von Seiten der Politik Jagd auf „Wildtiermanagement“ und Ökologie auf die Formel „Wald vor Wild“ reduziert wird – als Mahnung zur Besinnung auf einen respektvollen Umgang mit der Schöpfung dienen können.
Vor dem Hintergrund industrieller Massentierhaltung und von Lebensmittelskandalen könnte eine ethisch begründete Jagd und deren sinnhaftes Brauchtum Vorbild für eine ehrschätzende Sicht auf unsere Mitkreatur sowie unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen sein.
Hieraus wird ersichtlich, dass sich nicht nur Jäger, sondern auch lebensbewusste Nichtjäger von den essentiellen Aspekten des Themas angesprochen fühlen können, da die angerissenen Problemfelder umfassende Lebensfragen betreffen. Darüber hinaus soll der Laie einen Einblick in die Welt der Jagd erhalten, die in der breiten Öffentlichkeit häufig durch Unwissenheit entstellt wahrgenommen wird.

Peter Josef Koch ist seit 12 Jahren Jäger, aktiver Jagdhornbläser und bildet seine Jagddackel selbst aus. Sein am Wohnort gelegenes westerwälder Revier weist ein ungewöhnlich hohes Spektrum an Tierarten auf: von der Schnepfe bis zur Kanadagans, vom Wildschwein bis zum Hirsch, von der Wildkatze bis zum Dachs. Darüber hinaus engagiert er sich im Landesjagdverband und gestaltet unter anderem die bundesweit im PJ KochEinsatz befindlichen „Lernort Natur” Infomobile. Während seines Studiums der visuellen Kommunikation hat er insbesondere für den Bereich der Naturillustration das genaue Hinsehen gelernt, das er nun als Jäger nutzbringend anwenden kann. Ein besonderes Anliegen ist ihm die aktive Gestaltung des Lebensraumes im Revier.

Als exemplarische Einlagen werden Ralf Juchmes (Arzfeld), als ehemaliger Deutscher Meister im Jagdhornblasen und Ehemaliger unseres Gymnasiums, deutsche Jagdsignale mit dem Fürst-Pless-Horn und Dr. theol. Dr. med. Thomas Dockner (Kordel) mit der Trompe de Chasse gelebtes Brauchtum demonstrieren. Vor allem die bei uns selten zu hörende Trompe de Chasse berücksichtigt auch unsere kulturelle Grenzlage zum Frankophonen und bietet sicherlich einen besonderen Ohrenschmaus, den es zu hören gelten wird. Darüber hinaus wird nach dem Kolloquium ein kleiner Imbiss das Thema des Abends abrunden und Raum zum weiteren fruchtbaren Austausch geben.

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich als unsere Gäste begrüßen zu dürfen!

 Bildergalerie vom Abend (Dank an Martin Brunker für die Bereitstellung der Fotos)

1.9.2011  Bachelor und Master-Traum oder Alptraum? - Franz Muschol

Von der Bologna Vision eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums zur Realität deutscher Hochschulreform 

Franz MuscholAm Donnerstag, dem 1. September 2011, referiert Regierungsdirektor Franz Muschol um 19:30 Uhr im Rahmen der in Kooperation mit der Volkshochschule Neuerburg ausgerichteten Neuerburger Kolloquien zu dem Thema „Bachelor und Master – Traum oder Alptraum? Von der Bologna Vision eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraums zur Realität deutscher Hochschulreform“.

Mit dem Begriff Bolognaprozess verbindet sich die Vision, die höchst unterschiedlichen Bildungssysteme in den europäischen Ländern zu einem gemeinsamen europäischen Hochschulraum zu verbinden. Die Umsetzung stellt in Deutschland die wohl größte reformerische Herausforderung seit der Humboldtschen Universitätsreform dar.

Was sind die Kernelemente dieser Reform? Was hat die Reform an den Universitäten, Fachhochschulen, dem Studium in Deutschland verändert? Kann sie halten was sie verspricht, oder ist sie ein bildungstechnokratisches Monster? Wie reagieren die Betroffenen: Hochschullehrer, Studierende und die Verantwortlichen in der Wirtschaft?

Der Jurist Franz Muschol ist seit 1992 der Leiter der Zentralen Studienberatung an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ist aufgrund seiner Position an der Schnittstelle von Schule und Hochschule tagtäglich mit der Realität des Reformprozesses konfrontiert.
Wir würden uns freuen, Sie zahlreich als unsere Gäste begrüßen zu dürfen!

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12.5.2011  PID ... Prof. Dr. Wuermeling

PID – Verkraften und dürfen wir, was wir können?

Prof. Dr. Hans-Bernhard Wuermeling

Prof. Dr. WuermelingAm Donnerstag, dem 12. Mai 2011, referiert Prof. Dr. Hans-Bernhard Wuermeling um 19:30 Uhr im Rahmen der Neuerburger Kolloquien zu dem ethisch brisanten Thema PID und wird auf die elementar menschlichen Problemstellungen, die sich hinter diesem technokratischen Kürzel verstecken, kritisch aufmerksam machen.

Prof. Wuermeling lehrte bis 1996 Rechtsmedizin in Erlangen und ist darüber hinaus stets in medizinethischen Fragen engagiert. So ist er Gründungspräsident der Akademie für Ethik in der Medizin und war langjähriger Vorsitzender der Ethikkommission der Bayerischen Landesärztekammer. Ebenso war er Vorstandsmitglied des wissenschaftlichen Beirates der Bundesärztekammer, und somit an der Ausarbeitung zahlreicher Richtlinien wie denen bzgl. Hirntod, IVF, PID, Stammzellen, Gentherapie und Sterbebegleitung beteiligt.

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich zu diesem grundlegenden Thema begrüßen zu dürfen.

 Bildergalerie vom Abend (Dank an M. Brunker für die Bereitstellung der Fotos)

7.5.2011  Billy Joel – „Piano Man“ goes Klassik

Billy Joel – „Piano Man“ goes Klassik

Bitburger Pianist Wolfgang Klesius konzertiert in Neuerburg

 Wolfgang KlesiusAm Samstag, dem 7. Mai 2011, konzertiert der Bitburger Pianist Wolfgang Klesius um 19:00 Uhr im Rahmen der Neuerburger Kolloquien am Eifel-Gymnasium und wird dem geneigten Publikum die klassische Seite des Weltstars Billy Joel ins Ohr legen.

Klesius studierte Klavierpädagogik und Piano bei Professor Wilhelm Neuhaus an der renommierten Hochschule für Musik in Köln. Die Teilnahme an Meisterkursen, wie bei dem berühmten Pianisten Tibor Hazay (Ungarn), prägten seine weitere Ausbildung. Seit 2000 ist er zudem Leiter des Fachbereichs Klavier an der Musikschule des Eifelkreises Bitburg-Prüm und deswegen maßgeblich verantwortlich für viele künstlerische Lebensläufe, die akademische Wege einschlugen.

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich zu diesem musikalischen Leckerbissen begrüßen zu dürfen. 

18.11.2010  "Winter auf Mallorca" 

Ein musikalisch-literarischer Klavierabend mit dem Pianisten Wolfgang Nieß

Wolfgang NießAm Donnerstag, dem 18. November, bringt der Pianist Wolfgang Nieß im Eifel-Gymnasium um 19:30 Uhr Chopins 24 Préludes op. 28 mit Reiseeindrücken von George Sand im Rahmen eines musikalisch-literarischen Abends „Winter auf Mallorca“ zu Aufführung.

Im  Winter 1838/ 39 reist das Paar George Sand und Frédéric Chopin nach  Mallorca, da sich der von Tuberkulose gezeichnete Komponist im südlichen Klima  gesundheitliche Besserung erhoffte. Zudem wollten er und die exzentrische  Schriftstellerin George Sand fernab vom Pariser Klatsch ihr junges Liebesglück  genießen.

Dieser  Aufenthalt entpuppte sich allerdings bald als verhängnisvoll: Schwierigkeiten mit der Unterkunft, eine feindselige und intolerante Bevölkerung, der mangelnde Komfort und vor allem das katastrophale Wetter führten zu einer dramatischen Verschlimmerung seiner Krankheit.

George  Sand schildert diese Mallorcareise eindrucksvoll in ihren beiden Büchern „Un hiver à Majorque“ und „Histoire de ma vie“ und zeichnet darin gleichermaßen anrührend wie humorvoll  ein unterhaltsames Bild der Baleareninsel und ihrer Bewohner. In  dieser Zeit auf Mallorca stellt Chopin unter anderem seine berühmten Préludes op. 28 fertig, die mit dem Gesundheits- und Seelenzustand des Komponisten  in enger Verbindung stehen.

Der literarisch-musikalische Klavierabend „Ein Winter auf Mallorca“ lässt Sie diese legendäre Reise selbst miterleben.

Wolfgang Nieß, geboren 1966 in Neuwied,studierte am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz Klavier und Musikpädagogik. Dort ist er inzwischen selbst als Dozent tätig. Als Konzertpianist gastiert er regelmäßig bei internationalen Musikfestivals und auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland mit Klavier-, Lieder- und Kammermusikabenden sowie als

Orchestersolist. Er zeigt in musikalisch-literarischen Soloprogrammen, sowie in musikalisch-komödiantischen Kleinkunstprogrammen mit namhaften anderen Künstlern seine Vielseitigkeit. Hier verbindet er hohe pianistische Spielkunst, Musikalität, Darstellungsvermögen und unterhaltsame Moderation zu ebenso niveauvollen wie vergnüglichen Konzertereignissen: „Wolfgang Nieß versteht es wie kaum ein anderer, auf unkonventionelle Art Klassik zu präsentieren.“ (Rheinzeitung).

Eintritt: 10,- €, ermäßigt 5,-€ (nur Abendkasse)

9.9.2010  Darwin als Kirchenvater? 

Prof. Dr. Dr. Dieter Hattrup denkt über Zufall und Notwendigkeit hinaus

Prof. Dr. Dr. Dieter HattrupAm Donnerstag, dem 9. September 2010, stellt Prof. Dr. Dr. Dieter Hattrup diese provokante Frage an den Beginn seines Vortrages im Rahmen der Neuerburger Kolloquien um 19:30 Uhr am Eifel-Gymnasium.

Kopernikus, Kepler, Galilei, Newton ... ihnen allen macht Darwin einen Strich durch die Rechnung, freilich ohne es selbst zu wollen. Er durchbricht mit seiner Evolutionslehre das Lieblingsdenkmuster der Naturwissenschaft, wonach in der Natur alle Prozesse mit vorhersagbarer Notwendigkeit ablaufen.

Darwin führt den unerhört neuen Faktor »Variation und Selektion« in die Wissenschaft ein und damit auch den Zufall: Das Leben steht für ihn auf den beiden Prinzipien Zufall und Notwendigkeit.

Plakat zum VortragDieter Hattrup denkt Darwin konsequent weiter und vertieft den Blick in Darwins Welt mit Zufall und Notwendigkeit als Bausteinen der Natur. Welche Konsequenzen hat das für die Naturwissenschaften? Welche für die christliche Schöpfungslehre?

Der 1948 in Herne geborene Theologe und Mathematiker Hattrup studierte von 1968 bis1979 Mathematik, Physik und Theologie in Münster, Regensburg und Bonn. Es folgten 1978 seine Promotion in Mathematik, 1980 die Priesterweihe und 1987 seine Promotion in Theologie. Nach seiner Habilitation ist er seit 1991 Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte in Paderborn.
Prof. Hattrup vereint nicht nur scheinbar konträre Wissensgebiete, die er notwendigerweise zusammenführt, sondern ist auch ein imposanter Redner, der sein Publikum mitzureißen weiß. Er besitzt zudem die Gabe, wissenschaftlich versierte Zuhörer sowie interessierte Laien gleichermaßen anzusprechen.

Wir würden uns freuen, Sie zahlreich zu diesem Kolloquium begrüßen zu dürfen, das Ihnen diesmal einen ausgesprochenen Hochkaräter anbieten kann.

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18.5.2010  Bibel und Ökonomie

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Einige Lehrstücke aus dem Matthäus-Evangelium.

Am Dienstag, dem 18. Mai 2010, hält der zu den Befreiungstheologen zugeordnete Dr. Kuno Füssel im Rahmen der Neuerburger Kolloquien um 19:30 Uhr einen Vortrag am Eifel-Gymnasium Neuerburg.

Durch die täglichen Streitereien um das Geld, sei es die Notwendigkeit und das Ausmaß unseres Sozialstaates, die weltweite Finanzkrise oder die Unterstützung Griechenlands, besitzt das Thema des Abends aktuelle gesellschaftliche Brisanz. Welche Handlungsorientierung kann uns die Bibel bieten? Hier ist sicherlich genug Zündstoff für anregende Debatten.

Kuno Füssel, der 1941 in Trier geborene Mathematiklehrer, katholische Theologe und Buchautor, studierte zunächst Mathematik und entschloss sich anschließend, ein Theologiestudium aufzugreifen. Nach seiner Promotion wurde er Assistent bei dem großen Karl Rahner, jedoch blieb sein weiterer Aufstieg durch seine Zuordnung zur Befreiungstheologie und die damit verbundenen Reibungen mit der katholischen Kirche aus.

Der Vortrag im Rahmen der Neuerburger Kolloquien findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier, Fachstelle Prüm, sowie mit der Volkshochschule Neuerburg statt.

Wir würden uns freuen Sie zahlreich zu diesem spannenden wie aktuellen Thema bei uns begrüßen zu dürfen. 

10.12.2009  Kann man dem Gewissen trauen?

19 Uhr 30:  Prof. Dr. Heribert Niederschlag (SAC) :  Der Entscheidungsweg von Pater Franz Reinisch (SAC)

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