Das Projekt in Kooperation mit dem Internationalen Bund, vertreten durch Julia Moch, verbindet Theorie und Praxis auf geschickte Art und Weise, um neu zugewanderten Jugendliche und junge Erwachsene sowohl praktische berufliche Orientierung zu geben als auch fachbezogene und sprachliche Kompetenzen vertiefend zu fördern.
Als Additiv zum regulären Deutsch- und Fachunterricht erhielten die Schülerinnen und Schüler zum einen Informationen über die unterschiedlichen Berufs- und Studienmöglichkeiten in Deutschland und zum anderen praktische Tipps und Kniffe rund um das Thema Bewerbungen.
Besonderer Höhepunkte des Projektes, welches den Jugendlichen auch in diesem Jahr besonders viel Freude bereitete, waren die praktischen Tage im Mai. Die Schülerinnen und Schüler hatten an vier Tagen die Gelegenheit, in verschiedene Handwerksberufe hineinzuschnuppern. Die Schülerinnen und Schüler durften in diesem Jahr als Schreinerinnen und Schreiner, Gärtnerinnen und Gärtner sowie als Schneiderinnen und Schneider selbst praktisch tätig sein und unter Anleitung unseres Hausmeisters und Schreiners Wolfgang Mayer beispielsweise selbst ein Hochbeet für die Schulgemeinschaft anfertigen. Auch wurde unter Anleitung einer professionellen Schneiderin ein Schulmäppchen individuell dekoriert.
Ebenfalls stand ein Besuch des internationalen Unternehmens „Arla Foods“ auf dem Programm. Hier kam der Sprachkurs mit Auszubildenden verschiedener Berufe ins Gespräch und durfte einen Blick in die Milchproduktion werfen.
Insgesamt blickt der Fortgeschrittenen-Sprachkurs „Ü2“ auf ein gelungenes Projekt zurück, welches für junge Menschen mit Migrationshintergrund eine Initialzündung für das weitere berufliche Leben in Deutschland sein kann.
Sowohl die Schulleitung als auch der Fachbereich „Deutsch als Zweitsprache“ am SEG danken allen Kooperationspartnern sowie den betreuenden Fachlehrerinnen und -lehrern für die gelungene Kooperation. Wir freuen uns bereits auf zukünftige Projekte.