IÄhnlich dem tatsächlichen Endergebnis der diesjährigen Landtagswahl oder doch entgegen dem Trend? Am SEG hatten über 300 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Juniorwahl“ am Freitag, den 20. März, die Möglichkeit, ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben.
Das Projekt „Juniorwahl“ vom gemeinnützigen und überparteilichen Verein Kumulus e. V. versucht seit 1999 durch eine realistische Simulation der verschiedenen Wahlen in Deutschland, ob Europa-, Bundestags- oder Landtagswahl, der Jugend eine Stimme zu geben und sie an das Erleben von Demokratie in unserem Land heranzuführen.
Die Betreuung des Projektes erfolgte mit großer Begeisterung durch die Leistungskurse Sozialkunde der Jahrgangsstufen 13 und 12 mit ihren Lehrern Jens Schneider und Anton Fallis.
Die Kurse bereiteten die Wahl vor: Wählerverzeichnisse wurden erstellt, Wahlbenachrichtigungen vorbereitet, Plakate aufgehängt und die Klassen sowie Stammkurse informiert. Mitschüler wurden darüber hinaus daran erinnert, neben der Wahlbenachrichtigung am Wahltag auch ein Ausweisdokument vorlegen zu können, um die Wahl möglichst realistisch gestalten zu können.
Die Schülerinnen und Schüler der Sozialkunde-LKs durften sich ebenfalls von der Realitätsnähe der Juniorwahl überzeugen, da sie als Wahlvorstand bzw. Wahlhelfer tätig wurden: Aufgeteilt in Kleingruppen, kam immer drei Schülern über den Tag verteilt die Aufgabe zu, das Wahllokal zu besetzen. Neben dem Abgleich der Wahlbenachrichtigungen mit den Wählerlisten, womit im Nachhinein die Wahlbeteiligung am Eifel-Gymnasium ermittelt werden konnte, war eine Schülerin bzw. ein Schüler zuständig für die Betreuung der Wahlurne, die, wie bei der echten Landtagswahl, mit einem Siegel versehen war.
Vom Beginn der Wahl um 07:30 Uhr bis zum Schließen des Wahllokals in der Bibliothek gegen 13:15 Uhr haben 266 von über 300 Schülerinnen und Schüler aus den wahlberechtigten Jahrgangsstufen sieben bis 13 ihre beiden Kreuze gesetzt, sodass eine Wahlbeteiligung von etwa 85% mit unten dargestelltem Ergebnis (Zweitstimmen) erreicht wurde.
Insgesamt wurde das Projekt von der Schulgemeinschaft des Eifel-Gymnasiums sehr positiv angenommen und erfolgreich durchgeführt.