Zu Beginn des Projekts waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, ein Bild davon zu malen, wie sie sich den afrikanischen Kontinent vorstellen. Viele Zeichnungen zeigten typische Vorstellungen wie Savannen, einfache Hütten, karge Landschaften, Dürre und Armut.
Gemeinsam mit den Mitgliedern der Rwanda-AG gingen die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler anschließend der Frage nach, woher solche Bilder stammen und ob sie tatsächlich die Lebensrealität von Menschen in Afrika widerspiegeln. Anhand von Fotos, Videos und Berichten aus der ruandischen Partnerschule des Eifel-Gymnasiums erhielten die Schülerinnen und Schüler authentische Einblicke in den Alltag Gleichaltriger in Rwanda. Dabei stellten sie fest, dass viele ihrer Vorstellungen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit widerspiegeln. Besonders überrascht waren viele Kinder von modernen Stadtbildern, fortschrittlichen Bezahlsystemen per Smartphone, dem Schulalltag und Freizeitaktivitäten der Jugendlichen in Rwanda.
Das von den Schülerinnen und Schülern der Rwanda-AG selbst entwickelte Projekt verfolgt das Ziel, Vorurteile abzubauen, Perspektiven zu erweitern und ein realistisches Bild Rwandas zu vermitteln. Mit der Durchführung an der Realschule plus erreicht die zentrale Botschaft des Projekts weitere Schülerinnen und Schüler, die als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dazu beitragen können, Vorurteile über den afrikanischen Kontinent abzubauen und Stereotype kritisch zu hinterfragen.
Die Rwanda-AG bedankt sich herzlich bei Herrn Leberig und den engagierten Schülerinnen und Schülern der Klasse 5e für ihre engagierte Mitarbeit und die spannenden Diskussionen.